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Das Wort "Porzellan" kommt von ital. porcellana = "weiße Meeresmuschel".
Das Porzellan wurde in China erfunden, wahrscheinlich im 7. Jahrhundert. Seit dem Ende des 13.
Jahrhunderts kamen erste Stücke von chinesischem Porzellan nach Europa, doch die Herstellung
blieb das
Geheimnis der Chinesen. Porzellan, auch "weißes Gold" genannt, war
an allen Königs- und Fürstenhöfen ein begehrter
Luxusgegenstand. Darum versuchte man auch bald in Europa, selbst Porzellan herzustellen. In Italien
erfand man in der 2. Hälfte des 16.Jahrhunderts das "Mediciporzellan", in Holland
im 17.Jahrhundert die "Delfter Fayencen".
1706 glückte Tschirnhaus und Böttger die Herstellung von rotbraunem Steinzeug. Bei seinen
weiteren Experimenten verwendete
Böttger das aus Schneeberg (Sachsen) kommende reine Kaolin, und damit gelang ihm 1708 die
Herstellung von weißem Porzellan. Dieses Porzellan war viel härter und haltbarer als
das chinesische.
Es gibt zwei Sorten von Porzellan:
- Hartporzellan aus 50% Kaolin, 25% Feldspat und 25% Quarz
- Weichporzellan aus 25% Kaolin, 45% Quarz und 30% Feldspat
Porzellan wird in mehreren Schritten gebrannt:
- Verglühbrand bei 800° C
- Glasurbrand bei 1240° C
- Dekorbrand bei 800° C
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