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Wenn es regnet, fallen Regentropfen, wenn es schneit, schweben Schneeflocken
zur Erde.
In den letzten Tagen hat es stark geschneit (< schneien),
und nicht nur in den Bergen, sondern auch in der Stadt liegt genug Schnee für den Wintersport:
rodeln (Schlitten fahren), langlaufen,
Ski fahren und snowboarden.
Es gibt verschiedene Arten von Schnee:
- Der Schnee ist leicht und locker, zum Ski fahren am besten: der Pulverschnee.
- Der Schnee ist körnig: der Firn (firnig).
- Der Schnee ist nass und schwer: der Sulz(schnee)
(sulzig).
- Der Schnee ist an der Oberfläche hart gefroren: der Harsch
(harschig).
- Der Schnee ist klebrig und daher gut geeignet für Schneemänner und für Schneebälle bei Schneeballschlachten:
der Pappschnee (pappig).
- Wenn in den Bergen der natürliche Schnee fehlt, wird mit Schneekanonen
Kunstschnee (künstlicher Schnee) erzeugt.
Den einen macht der Schnee Freude, den anderen Arbeit. Hausbesitzer müssen bis sieben Uhr am
Morgen für die Fußgänger den Schnee vom Gehweg räumen (schippen
oder schaufeln). Die Straßen räumt der Schneepflug frei. Um
die Umwelt zu schützen, werden nur die wichtigsten Straßen und Steigungen mit Salz
gestreut, Geh- und Radwege mit Splitt.
Für Autofahrer gilt: Ist das Fahrzeug eingeschneit, muss es erst ganz freigefegt
werden, müssen erst alle Scheiben und Spiegel freigekratzt werden. Dann darf
man den Motor anlassen und Heizung und Gebläse einschalten.
In den Bergen darf man auf manchen Straßen und über viele Pässe nur mit Schneeketten
fahren. Wer ohne Schneeketten unterwegs ist, muss umkehren oder riskiert eine Strafe.
Schnee ist auch gefährlich, wenn er als Lawine von den Bergen rutscht und Straßen
und Häuser verschüttet. Unangenehm sind Dachlawinen, wenn man von einer erwischt
wird.
Im Frühling, wenn die Temperaturen steigen, taut der Schnee, er schmilzt
(< schmelzen) und wird Schneematsch. Die erste Blume, die
auf den Wiesen blüht, ist das Schneeglöckchen. Nur im Hochgebirge bleiben Schnee
und Eis liegen und bilden die Gletscher.
Zum Schluss noch einige Redewendungen:
- Schnee von gestern/ Schnee vom vergangenen Jahr - diese
Worte stammen von dem Vers "Mais où sont les neiges d'antan?" aus
der Ballade des Dames du temps jadis von dem französischen Dichter François Villon
(1431 - 1463).
- sich freuen wie ein Schneekönig > sich sehr freuen. Der Schneekönig
ist ein Vogel, der während des Winters in Deutschland bleibt und auch in der kalten und dunklen
Jahreszeit fröhlich singt.
- und wenn der ganze Schnee verbrennt > wir bleiben optimistisch, wir verlieren
nicht den Mut
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